Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis stärken

05.02.2018

Dass der Landrätin Antje Hochwind die Kinder- und Jugendarbeit am Herzen liegt, ist hinlänglich bekannt. Nicht nur, weil sie sich selbst beruflich viele Jahre in diesem Arbeitsfeld engagiert hat, sondern weil es um eine sehr wichtige Aufgabe geht – die Arbeit mit und für unsere Kinder.

 

Vor diesem Hintergrund ist es umso erfreulicher, dass der Kyffhäuserkreis im Jahr 2018 die Chance vom Land Thüringen bekommen und genutzt hat, knapp 100.000 € mehr vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) zu erhalten.  Diese Mittel werden nun 1:1 an die Vereine und Verbände und damit die Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis weitergegeben. Für welche Bereiche das Geld eingesetzt wird, wurde im Jugendhilfeausschuss Ende 2017 beschlossen.

 

In erster Linie sollen die Kinder- und Jugendeinrichtungen und die Stellen der Bereichsjugendpflege gesichert und finanziell besser gestellt werden. Zum weiteren fließt das Geld in den Topf zur Erhöhung der Betriebskostenzuschüsse für Jugendclubs sowie in Maßnahmen zum Kinder- und Jugendschutz und der Jugendbildung. Um 6.000,00 € wurde der „Fördertopf Ehrenamt“ erhöht. Ein wichtiger Punkt ist auch der Bereich „Zuschüsse für Maßnahmen der Kinder- und Jugenderholung“, also Ferienfreizeiten und Ferienspiele. Dieses Budget wurde um 6.500,00 Euro auf insgesamt 18.500 € erhöht. Und auch der Zuschuss für den Freizeitplaner, der bunte Sammelband, in dem viele dieser Ferienmaßnahmen für Kinder und Jugendliche gebündelt zusammengetragen sind und der kostenfrei erhältlich ist, ist über die Landesmittel gesichert.

 

Der Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V., der den Freizeitplaner herausgibt, nutzte das Arbeitstreffen am 1. Februar 2018 mit der Landrätin, Frau Antje Hochwind, den druckfrischen Planer für 2018 zu präsentieren und allen Veranstaltern für ihre Angebote zu danken. Die Landrätin schloss sich sehr gern diesem Dank an. Das Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendarbeit ist kein leichtes, aber auch ein sehr schönes. Nur allzu gut kann sie sich an ihre aktive Zeit in den neunziger Jahren erinnern. Vieles habe sich seither verändert, die Mitarbeiter müssen sich diesen neuen An- und Herausforderungen stellen. Und allzu oft steht diese präventive Arbeit leider auf dem finanziellen Prüfstand, wenn es darum geht, dass Gelder eingespart werden müssen. Vor diesem Hintergrund ist es nicht einfach, Fachkräfte an die Region und dieses Arbeitsfeld zu binden, ist sich die Landrätin bewusst. Umso mehr freute sie sich, dass im Jugendhilfeausschuss als Wertschätzung und Anerkennung der Arbeit die Erhöhung der Zuschüsse für diese Arbeit beschlossen wurde – und sie nunmehr die neuen Verträge - u. a. an den Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V. - für 2018 übergeben konnte.