Lokale Partnerschaft für Demokratie (LPfD)

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Demokratie fördern | Vielfalt gestalten | Extremismus vorbeugen

 

Als Partnerschaft für Demokratie will der Kyffhäuserkreis ein Zeichen setzen für Offenheit, Vielfalt, Respekt und Akzeptanz und gegen jegliche Art von Ausgrenzung, Diskriminierung, Rassismus oder Extremismus.

Unterstützt und gefördert wird der Kyffhäuserkreis dabei durch das Bundesprogramm "Demokratie leben!" und das Thüringer Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit - "Denk bunt!".

Dabei werden auch finanzielle Mittel für Projekte, Aktionen, Veranstaltungen oder andere Maßnahmen zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie können Projektmittel aus dem

  • Aktions- und Initiativfonds
  • Mikroprojektefonds sowie
  • Jugendfonds

beantragt werden.

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Im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie könnten Maßnahmen, Veranstaltungen, Ausstellungen, Workshops und Projekte gefördert werden in den Themenbereichen:

  • Extremismusprävention und Bekämpfung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit
  • Stärkung demokratischer Grundwerte und Beförderung eines couragierten zivilgesellschaftlichen Handelns
  • Kompetenzstärkung im Bereich kulturelle/interkulturelle Bildung
  • Beförderung einer offenen und inklusiven Gesellschaft
  • Teambildung, Mobbing- und Gewaltprävention
  • Erinnerungs- und Gedenkstättenarbeit

 

Beispiele:

  • Aktionstage, Workshops und Projektarbeit zu den verschiedenen Themenfeldern
  • Bildungs- und Gedenkstättenfahrten (Lernen an historischen Gedenkorten)
  • Erarbeitung oder Organisation von thematischen Ausstellungen
  • Medien-, Theater-, Streetart- oder Begegnungsprojekte
  • Erstellung von Arbeits- und Informationsmaterial
  • Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen

 

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Projektförderung | Antragsverfahren Aktions- und Initiativfonds

 

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Die Ausschreibung für die Mittel des Aktions- und Initiativfonds 2022 wird zeitnah auf dieser Homepage veröffentlicht.
Förderanträge für den Miniprojektfonds (Maßnahmen bis 1.000 € Fördersumme) können - unter Berücksichtigung der Zielstellungen der Partnerschaft für Demokratie und der Frist von mind. drei Wochen vor Maßnahmebeginn - bei der Koordinierungs- und Fachstelle bereits eingereicht werden.

 

Antragsberechtigt sind:

  • gemeinnützige Vereine und Verbände, Schulfördervereine, gemeinnützige Bildungsträger, Kirchgemeinden und zivilgesellschaftliche Initiativen; letztgenannte allerdings nur über einen eingetragenen Verein

 

Unterlagen Antragstellung:

 

Antragsfrist:

  • 1. Förderphase 15.03.2022

 

Förderfähig sind:

  • projektbezogene Personalkosten im Rahmen von Strukturprojekten,
  • Honorarkosten für Expert*innen, Dozent*innen und pädagogische Fachkräfte,
  • in begründeten Fällen Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche/externe Mitarbeiter*innen,
  • Veranstaltungskosten wie Raummiete und Technikgebühren,
  • Fahrtkosten und Transportleistungen,
  • Arbeits- und Verbrauchsmaterial mit konkretem Projektbezug,
  • Druckkosten für Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation (Print- und sonstige Medienformate) sowie
  • Verwaltungsgemeinkosten (in Höhe von bis zu 5% der Gesamtkosten).

 

Vergabeverfahren:

Über die Vergabe der Projektmittel entscheidet die Steuerungsgruppe/der Begleitausschuss. Die Ausstellung und Übersendung der Bewilligung erfolgt durch das Landratsamt Kyffhäuserkreis. Nachstehend finden Sie zum download noch Hinweise zur Verwendungsnachweisführung.

 

 

 

PfD_Fragen

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie im Kyffhäuserkreis in Trägerschaft des Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V.

 

 

Kontakt Koordinierungs- und Fachstelle (KuF):

 

S. Krause

PfD Kyffhäuserkreis_

Sabrina Krause | Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V.

Anschrift: Ferdinand-Schlufter-Straße 48 | 99706 Sondershausen

Telefon: 03632 759399
e-Mail:

 

 

Christiane Zyber

 

PfD Kyffhäuserkreis_

Christiane Zyber | Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V.

Anschrift: Ferdinand-Schlufter-Straße 48 | 99706 Sondershausen

Telefon: 03632 701218 oder 759390
e-Mail:

 

 

Ansprechpartner beim Landratsamt Kyffhäuserkreis (federführendes Amt):

 

J. Schulz

 

PfD Kyffhäuserkreis_

Jeffrey Schulz | Landratsamt Kyffhäuserkreis

Jugend- und Sozialamt | Markt 8 | 99706 Sondershausen

Telefon: 03632 741636 || Mobil: 0162 2435108
e-Mail:

 

 

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> Neu seit 2020 - der Miniprojektfonds <

 

Seit 2020 besteht die Möglichkeit, für kurzfristige und/oder kleinere Vorhaben, bei denen die Gesamtförderung 1.000 Euro nicht übersteigen, einen Antrag über den Miniprojekt-Fonds bei der Koordinierungs- und Fachstelle einzureichen. Diese Anträge können jederzeit mit einer Vorlauf-/Bearbeitungsfrist von drei Wochen gestellt werden. Dafür laden Sie bitte den folgenden ´Kurzantrag für Miniprojekte´ herunter. 

 

 

Antragsberechtigt sind nichtstaatliche Vereine, Verbände, Initiativen, Bürgerbündnisse oder Schulklassen. Auch hierfür gelten als Grundlage die

 

 

 

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Jugendfonds:

 

Im Rahmen der Lokalen Partnerschaft für Demokratie ist auch die Stärkung von Jugendbeteiligungsstrukturen und die Umsetzung konkreter Jugendprojekte vorgesehen. Damit sind solche Aktionen, Veranstaltungen und Maßnahmen gemeint, die junge Menschen selbst für sich und natürlich für andere Jugendliche initiiert, geplant und mit Unterstützung von Kooperationspartnern umgesetzt haben. Über den sogenannten "Jugendfonds" können Ideen und Vorhaben finanziell gefördert werden. Über eine Unterstützung entschieden wird im Jugendparlament, welches das Jugendbeteiligungsforum im Kyffhäuserkreis darstellt. Mit den Mitteln des Jugendfonds können auch regionale, also dezentrale örtlich verankerte Kinder- und Jugendstadträte in ihrer Arbeit und bei der Realisierung von Jugendbeteiligungsprojekten unterstützt werden.

 

Ansprechpartner*innen bei Fragen zum "Jugendfonds" sind die

  • mobilen Jugendarbeiter*innen/Bereichsjugendpfleger in den jeweiligen Regionen sowie
  • Frau Janin Panse beim Jugend- und Sozialamt des Kyffhäuserkreises, telefonisch erreichbar unter 03632 741622

und

  • natürlich Sabrina Krause und Christiane Zyber von der Koordinierungs- und Fachstelle.

 

 

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Programmunterlagen und Informationen zum download:

 

 

 

 

 

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Informationen zum Bundesprogramm "Demokratie leben!":

 

"Demokratie leben!" ist eine zentrale Säule der Strategie der Bundesregierung zur Extremismusprävention und Demokratieförderung. Weiterführende Informationen hierzu finden Sie hier:

 

 

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Informationen zum Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit - DenkBunt:

 

Das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit Programm bündelt seit dem Jahr 2011 Maßnahmen, Strukturen und Projekte zur Stärkung der demokratischen politischen Kultur in Thüringen. Neben Repression und Intervention setzt das Landesprogramm vor allem auf Prävention. Das 2016 überarbeitete Landesprogramm unterstützt alle zivilgesellschaftlich Engagierten, beschreibt aber nun auch die Felder notwendigen staatlichen Handelns und führt beide Ebenen in einer Gesamtstrategie zusammen.

 

 

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Termine:

 

  • Verleihungs des Thüringer Demokratiepreises | 29.11.2021, 18:00 Uhr

 

Der Thüringer Demokratiepreis würdigt seit 2013 das Engagement der Menschen, die sich vor Ort mit einem hohen persönlichen Einsatz für eine augeschlossene und vielfältige Gesellschaft stark machen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, über die Webseite des Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit und den dort geschalteten Livestream an der diesjährigen Preisverleihung teilzunehmen.

 

 

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Handreichungen und Informationsmaterial:

 

 

Menschen, die sich in unseren Kommunen für eine offene und demokratische Gesellschaft engagieren werden immer häufiger zum Ziel von Hass im Netz. Als Betroffene von Beleidigungen, Hassnachrichten oder Drohungen wünschen sie sich Informationen darüber, wie sie sich schützen können. Wer steckt hinter dem Hass im Netz? Was können Sie machen, um sich präventiv und akut zu schützen? Welche Handlungsmöglichkeiten haben Sie, wenn Sie bedroht oder gestalkt werden? Vor diesem Hintergrund ist die umfangreiche Broschüre „Hass im Netz ist nicht Teil des Jobs.“ - Ein Leitfaden zum Umgang mit digitaler Gewalt entstanden. Die Broschüre wurde im Rahmen des Projekts „Digitale Gewalt: Aufsuchende und ganzheitliche Beratung von kommunal Engagierten“ produziert und aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! gefördert. Weitere Informationen bzw. die Kontaktdaten für individuelle Informationen/Bertungsmöglichkeiten finden Sie auf der Homepage www.hateid.org.

 

 

 

Gerne stellen wir Ihnen auch leihweise Materialien aus unserer umfangreichen Fachliteratursammlung zur Verfügung. Neben Büchern, Zeitschriften, Arbeitsmaterial verfügen wir auch über zahlreiche DVD´s, die zur projektbezogenen Arbeit unentgeltlich ausgeliehen werden können. Auf diesen Seiten finden Sie einen Teil der vorhanden Bücher und Materialien.

 

Soziale Arbeit und Rechtsextremismus

Für Fachkräfte in der pädagogischen Arbeit haben wir das 2020 erschiene Themenheft "Soziale Arbeit und Rechtsextremismus" [Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit, Heft 2/2020] bestellt, welches wir Ihnen bei Interesse gern kostenfrei zur Verfügung stellen. Dieses Themenheft unternimmt eine berufliche Selbstreflexion und stellt Präventionskonzepte und praktische Handlungsansätze vor.  
 
Kontakt: Ferdinand-Schlufter-Straße 48 | 99706 Sondershausen
Telefon: 03632 759399 | e-Mail:

Telefon: 03632 759390 | e-Mail:

 

 

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Thematische Veranstaltungen des TMBJS
im Rahmen des Landesprogramms DenkBunt!:

 

  • Zu verschiedenen Themenfeldern können Inhous-Seminare über das Landesprogramm "DenkBunt!" gebucht werden. Den Fortbildungskatalog mit ausführlichen Informationen finden Sie hier:

 

 

 

 

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Rückblick/Archiv:

 

     

 

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Die "Lokale Partnerschaft für Demokratie" wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!" durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und im Rahmen des Thüringer Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit "DENK BUNT" durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport gefördert.